Beschädigt in den Buddhismus

„Sie haben schöne Beine. Leider leichte X-Beine.“ Wo hört man so etwas? Beim Model-Casting? Beim Anprobieren kurzer Röcke in der Boutique? Nein. In der orthopädischen Praxis. Vom Orthopäden. Ich habe in meinem geliebten Blog furchtbar lange nichts geschrieben, weil für ein halbes Jahr mein Leben aus Terminen bei Kliniken, Orthopäden, Akupunkteuren, Physiotherapie-Sessions, neuerdings Ergotherapie-Sessions, noch mehr Arztterminen, OPs und was einem sonst noch in dieser deprimierenden Kette von medizinischem Schlechte-Laune-Wording einfallen mag, bestand.

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Korrekturschleifen am Knie

Hat man mit dem Erstellen von Texten zu tun, bleiben sie nicht aus, die Korrekturschleifen. Selten führen sie dazu, dass etwas besser wird, schon gar nicht der Text oder dessen Verständlichkeit. Krethi und Plethi fühlen sich jenseits ihres jeweiligen Fachgebietes dazu berufen, sprachlich hart einzugreifen, wenn sie inhaltlich prüfen sollen. Im Moment geht es mir jenseits des beruflichen Alltags mit meinem beleidigten Knie ähnlich. Das hatte vor Monaten eine Arthroskopie und steckt seither in schwer nachzuvollziehenden Korrekturschleifen, die zu vielen Fragezeichen führen, aber nicht zur Genesung.

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What the fuck

„Ihr Knie ist so: What the fuck!“, sagt der Oberarzt, der fast zwei Monate zuvor eben jenes operiert hat. Ich sehe diesen Mann mittlerweile häufiger als alle engen Freundinnen und Freunde zusammen. Nach der OP hat dieses Knie einen Weg eingeschlagen, den der Arzt nicht hat kommen sehen. Und ich schon gar nicht.

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Im Blutegelrausch

Jetzt also die Knie. Vor zwei Jahren hat mich der Fuß geplagt, und das war der Anfang einer großen Veränderung. Auf dem Fuße folgen die Knie. Um den Fuß zu schonen, trainiert man weniger, belastet weniger, latscht aber weiterhin ganzjährig durch Feld, Wald und Flur, unterfüttert und gepolstert durch dicke orthopädische Einlagen in den Wanderschuhen – und macht sich dennoch die Knie malad.

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