Es gibt Erbsen, Raps und Kies. Nicht auf dem Teller und nicht am Strand, sondern im Ergo-Therapieraum F 20. Dort stehen Handbecken mit warmem Kies, Fußbecken mit Erbsen und eine große Schüssel mit eiskaltem Raps. Fünf Persönchen finden sich vor dem Raum ein, die Vorstellungsrunde fällt so aus: „Auch Erbse?“ – „Nee, Kies.“
Wofür sind neue Jahre und erste Januare da, wenn nicht dazu, Neues zu starten, sich was Neues vorzunehmen (was man meistens zwei Wochen später wieder verworfen oder vergessen haben wird) oder Altes aufzuwärmen und als Neustart zu verkaufen. Diesen Blog zum Beispiel. Es ist hier sehr ruhig, sehr, sehr ruhig, so ruhig wie im weihnachtlich still liegenden See geworden, weil drei Knie-OP ohne Erfolg oder Besserung sich leider auf die mit dem Wandern verbundenen Inhalte dieses Blogs ausgewirkt haben. Im Sinne von: Ich gehe nicht mehr wandern. Und ich gehe nicht mehr zum Spinning.
666. Die 666 müssen wir finden. Das Tor zur Hölle oder: die Buslinie, die uns vom Pforzheimer Hauptbahnhof zum Kupferhammer, dem Einstieg des Fernwanderwegs Westweg von Pforzheim nach Basel, bringt. Meine Freundin und ich wollen die ersten fünf Etappen ab Pforzheim gehen und suchen jetzt erstmal den Bus.


