Mit Biosauna geht es los bei Etappe drei, es hat geregnet in der Nacht, am Morgen herrschen geradezu tropische Gewächshaus-Bedingungen. Das Wasser läuft am Körper herunter, als säße man im Dampfbad. Dazu fast vier Stunden kontinuierlich bergauf, 1100 Höhenmeter insgesamt. Wir schwitzen der Schwarzbachtalsperre, dann dem Seekopf und der Badener Höhe, später dem Hochkopf entgegen. Aber alles lohnt sich, und zum ersten Mal sind auf der heutigen Etappe des Westwegs die Wege richtige Wald-, Fels-, Stock- und Stein- (roter Buntsandstein-)Wege.
Auf der zweiten Westweg-Etappe passiert nicht viel. Die Sonne brennt, der Weg ist über viele Kilometer eine staubige Fahrstraßen-Piste, die die Füße quält und die Laune verdirbt. Die Freundin und ich halten es aus und durch. Wir werden mit einem Aussichtsturm, einem Hochmoorpfad, einer Aussichtskanzel und dem Klingen von Big Ben belohnt.

