Keine Schritte von dir. Nur meine.
Nur Spuren von mir. Nicht deine.
Das Wandern ist, was uns verband.
Hunderte, Tausende Kilometer, Jahr um Jahr, Hand in Hand.
Ich vertraute dir im Wortsinne blind –
wie oft ich an deiner Hand mit geschlossenen Augen gegangen bin.
Wir stiegen auf Berge. Wir streiften durch Täler, durch Wälder.
Wir saßen an Seen.
Wir fanden einsame Orte.
Wir teilten die Stille und nannten sie schön.
Die Stille war zweisam, war unsere.
Wir waren zu zweit.
Jetzt ist die Stille meine.
Ich bin allein. Die Stille schreit.
Manchmal ist mir, als hätt´ ich dich vor mir gesehen.
Manchmal spür ich dich hinter mir gehen.
Manchmal flirrt Nähe an meiner Seite.
Doch da ist nichts. Ich bin allein.
Ich muss meinen Weg jetzt alleine finden.
Keine Schritte von dir. Nur meine.
Nur Spuren von mir. Nicht deine.
Viel zu Fuß und immer mit offenen Augen unterwegs ist die Frau aus dem Melandertal. Wenn sie es schafft, den Dingen ein Augenzwinkern abzugewinnen, teilt sie ihre Eindrücke, Gedanken sowie Wander- und sonstigen Aktivitäten in diesem Blog.

Hi. Dein trauriger Text bedrückt??