London legt vor: keine sexistische Werbung mehr in Bus und Bahn

Ich hoffe, es ist mehr als Schaubudenpolitik: Londons neuer Bürgermeister verbannt nackte Körper von den Werbeflächen öffentlicher Verkehrsmittel. Und noch mehr hoffe ich, dass sich in Lobbyland Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft solche Verbote auch durchsetzen. Andere Länder machen es vor: Auch in Schweden ist man in Sachen Sexismus und Rollenklischees in der Werbung erheblich weiter als im Entwicklungsland Deutschland. Viel Erfolg wünsche ich Justizminister Heiko Maas mit seinem Ansinnen, sexistische Werbung in Deutschland zu verbieten. Was genau er vorhat, scheint er allerdings selbst noch nicht zu wissen. Auf die Sprünge helfen kann man ihm vielleicht mit Unterzeichnung der Petition von Pink Stinks. Eine Sammlung über sexistische Werbung und deshalb abzulehnende Produkte bietet auch #ichkaufdasnicht

Werbung aus dem Jahre 2015. Frauenkörper kann man an alles dranpappen, um es zu verkaufen. Immerhin stört sich eine Kölnerin öffentlichkeitswirksam daran. Quelle: Kölner Stadtanzeiger

Hier gesammelte melandertal-Beiträge zum Thema:

Hol mal den Tankrüssel aus der Hose!
Ich Pilot, du Saftschubse
Sexism sells
Mädchenmotive
Perlen vor die Säue: Frauenrechtspreis für Miss Piggy
Geiler Gips, gerügte Brüste