Ob es wegen „WDR 5“, dem ausstrahlenden Sender, oder einfach so fünf Teile sind, die die Serie „In fünf Gängen aufs Rennrad“ hat: Dieses Paket an Einsichten eines Hobbyrennradlers ist jedenfalls sehr unterhaltsam und spricht mir aus der Seele. Im hautengen Polyester niemals vom „Arbeitsgerät“ Rennrad entfernen, damit alle Zivilisten wissen, warum man so bescheuert ausschaut, im Anhäufen der gefahrenen Jahreskilometer endlich mal mit den alten Hasen mitreden dürfen, darüber aber eine Familie zerrütten, 15.000 Euro für ein Rennrad ausgeben, das aus Gewichtsgründen aber auf gar keinen Fall eine Klingel haben darf, auch als Mann die Beine rasieren – und sich dann von allein radelnden Frauen auf mattschwarzen Rennmaschinen überholen lassen: All das hat der Autor dermaßen unterhaltsam in seine Serie gepackt, dass man gleich aufsteigen, einklicken und losradeln möchte. Danke, Uwe, für diesen Tipp!
| Treten gerne im Rudel auf: Rennradfahrer. WDR 5 gibt Starthilfe. |
Viel zu Fuß und immer mit offenen Augen unterwegs ist die Frau aus dem Melandertal. Wenn sie es schafft, den Dingen ein Augenzwinkern abzugewinnen, teilt sie ihre Eindrücke und Gedanken zu Aktivitäten, Absurditäten und Alltäglichkeiten in diesem Blog.