Da stehen sie, die Zackenberge,
wie Klötze, wie Zähne, mit Riffeln und Rillen.
Ob sie wohl staunen über die Menschenzwerge,
die Grenzkämpfe führten ihretwillen,
die das „Dolomiti-Eis“ für sie erfanden,
die heute in bunten Outdoor-Gewanden
sie erklettern, umwandern und bestaunen,
unzählige Fotos machen, ehrfürchtig raunen,
aus der Hütte schauen und es nicht fassen,
wie viel Zeit die Zeiten der Welt den Bergen lassen.
Und so stehen sie weiter, die Zackenberge,
wie Klötze, wie Zähne, mit Riffeln und Rillen.
Werden noch vieles sehen vom menschlichen Werke,
ungerührt in Fels und Stein verfolgen dessen Grillen.
Viel zu Fuß und immer mit offenen Augen unterwegs ist die Frau aus dem Melandertal. Wenn sie es schafft, den Dingen ein Augenzwinkern abzugewinnen, teilt sie ihre Eindrücke und Gedanken zu Aktivitäten, Absurditäten und Alltäglichkeiten in diesem Blog.
