Winterberg, zwei Etappen auf dem Rothaarsteig, das war der diesjährige Plan rund um den Geburtstag des Mannes. Und dann kam wieder mal alles anders. Statt erhebender Aussichten, abwechslungsreicher Landschaft und kühnen Höhen lernten wir lediglich Hotelbett und -toilette kennen und die einzige Distanz, die wir schafften, war die zwischen diesen beiden Einrichtungen. Abgesehen von einem gemeinsamen Arztbesuch vor Ort, vom Hotel organisiert. Da saßen wir dann, ich ins mitgebrachte Eimerchen brechend (Hotel-Papierkorb), und bekamen an Marcos Geburtstag zur Feier des Tages eine Spritze in den Popo. Auch der Winterberger Ärztin fiel bei unserem Anblick nur ein Wort ein: „Elend!“ Woanders knallen Korken bei solchen Gelegenheiten. Der Einzige, der richtig gut gefeiert und eine stattliche Sause hingelegt hat, war der Magen-Darm-Infekt, den wir uns da offensichtlich beide eingefangen hatten und der uns synchron schachmatt setzte. Nun hoffen wir bei Kamillentee auf stete Besserung, damit wir doch noch ein bisschen Urlaub haben können im Urlaub.
Viel zu Fuß und immer mit offenen Augen unterwegs ist die Frau aus dem Melandertal. Wenn sie es schafft, den Dingen ein Augenzwinkern abzugewinnen, teilt sie ihre Eindrücke und Gedanken zu Aktivitäten, Absurditäten und Alltäglichkeiten in diesem Blog.
Ach Du liebe Scheiße – im wahrsten Sinne des Wortes. Wünsche Euch GUTE Besserung ASAP!!!
Die Freundin aus Bonn 😉
Hat funktioniert, zum Glück. Die zweite Urlaubsetappe in Südtirol verlief störungsfrei 🙂