Auch eine Ehe hat mal irgendwann mit irgendwas angefangen. Und am Anfang ist ja alles immer sehr aufregend. Der Mann und ich sind jedenfalls ziemlich bald, nachdem wir uns kennengelernt hatten im Sommer 2008, zusammengezogen. Um zu gucken, ob´s läuft oder ob man weitersuchen muss.
Und bei der Entscheidungsfindung sollte dieses an den Mann gebrachte Gedicht helfen:
Eine noch, die letzte Nacht.
Dann, erst dann, ist es vollbracht,
Dann erst weiß mein kluger Mann,
Ob er seine Wohnung aufgeben kann.
Mit einer Frau zusammenleben.
Die stinken kann, auch schwitzig kleben.
Die immer laut ist, irgendwie,
und ständig plappert, und schreit: „Ih!“,
Wenn sie eine Spinne trifft.
Die niemals im Stehen schifft.
Sondern lieber leise pubst.
Mein lieber Schatz, ob du´s nun tust?
Viel zu Fuß und immer mit offenen Augen unterwegs ist die Frau aus dem Melandertal. Wenn sie es schafft, den Dingen ein Augenzwinkern abzugewinnen, teilt sie ihre Eindrücke, Gedanken sowie Wander- und sonstigen Aktivitäten in diesem Blog.
Über das Gedicht habe ich mich sehr gefreut.