„Wir sind dann Helden fuuuuuur einen Taaaaaag!“, hat sich David Bowie in seiner deutschen Fassung von „Heroes“ in mein Herz gesungen. Ich war gestern: Trucker für einen Tag. Drei Wochen vor dem Umzug haben der Mann, Iris und ich Pflanzen, Kellerkram und alles, was schon mal wegkann, in einen Transporter geladen und in die neue Wohnung verfrachtet. Der Transporter: vier Meter dreißig lang, zwei Meter dreißig hoch. Als ich vor dem Gefährt stand, hatte ich schon ein bisschen Respekt. Jetzt bin ich ja keine besonders kleine Frau, aber neben diesem riesigen Transporter fühlte ich mich dann doch sehr klein. Egal. Ran ans Steuer. Und es hat richtig Spaß gemacht! Um alle Kurven und Kehren kam ich auf Anhieb ohne Nachsetzen herum. „Also, wenn das mit den Medienjobs nichts mehr gibt, machste einfach Trucker“, sagte der Mann nach einer Weile neben mir auf dem Beifahrersitz. Wir haben uns dann ausgemalt, dass wir nach erfolgreicher Umschulung – ich zum Trucker, er zum professionellen Beifahrer – auf den Straßen Europas unterwegs sein werden. Gar keine so schlechte Aussicht. Dann können wir auch immer sehr laut David Bowie hören, „Isch bin dann Köniiischschsch, und du Königin!“
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| Ausblick auf die berufliche Zukunft. |
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| Bis es soweit ist, noch Bodenständiges. |
Viel zu Fuß und immer mit offenen Augen unterwegs ist die Frau aus dem Melandertal. Wenn sie es schafft, den Dingen ein Augenzwinkern abzugewinnen, teilt sie ihre Eindrücke, Gedanken sowie Wander- und sonstigen Aktivitäten in diesem Blog.

